Tarifvertrag für den öffentlichen dienst der länder 2018 tarifgebiet west

5 Srp , 2020 Nezařazené

Alle Absolventen eines vorbereitenden Dienstes in einer Lehrtätigkeit, die den Anforderungen der Vereinbarungen der Ständigen Konferenz entsprechen, sollen gleichberechtigten beruflichen Zugang zu der Art der Lehrtätigkeit erhalten, die ihrem Abschluss entspricht. Forscher schließen in der Regel einen Arbeitsvertrag mit einer Universität oder Forschungseinrichtung ab. Diese große Gruppe umfasst Doktoranden und Postdocs, aber auch Nachwuchsgruppenleiter. Das Gehalt der Forscher wird in einem Tarifvertrag festgelegt, der zwischen dem Arbeitgeber des öffentlichen Sektors und den Gewerkschaften ausgehandelt wird. Dies basiert entweder auf dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVoeD), der für bund und länderweit gilt, oder dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst in den einzelnen Bundesländern (TV-L). Ein Sonderfall ist Hessen, das nicht Mitglied der Tarifgemeinschaft der Länder ist und mit den Gewerkschaften, dem TV-H, einen eigenen Tarifvertrag abgeschlossen hat. Der von der jeweiligen Einrichtung gezahlte Satz ist in der Stellenausschreibung angegeben. Darüber hinaus variiert die Anzahl der Zeiten, die die Lehrer geben müssen, je nach Schulart und auch je nach Lehrqualifikation und Unterrichtsfächern (z. B. ist die Anzahl der Perioden für künstlerische/kulturelle und praktische Fächer höher). Die Lehrer haben auch Anspruch auf verkürzung der Anzahl der Zeiten für die Wahrnehmung bestimmter Aufgaben (z. B.

Verwaltungsarbeit bei Schulleitern und deren Stellvertretern). Darüber hinaus wird die Anzahl der Zeiten auch für die Mitarbeiter, die besondere Aufgaben wahrnehmen (z. B. Lehrerausbildung, Erstellung von Stundenplänen und Stand-in-Zeitplänen, Betrieb von Bibliotheken für Lehrer und Schüler und Beteiligung an der Arbeit der Schülervertretungen als Schülerratberater) sowie eine altersbedingte Verkürzung von ein bis drei Perioden pro Woche frühestens ab dem 55. Lebensjahr reduziert. Angesichts der Kürzungen im öffentlichen Haushalt, die nur eine begrenzte Einstellung von neu qualifizierten Lehrern ermöglichen, haben fast alle westdeutschen Bundesländer die Zahl der Vonlehrer zu gebenden Zeiten erhöht und die Anzahl der Zeiten, die für bestimmte Aufgaben verkürzt werden können, verringert. Forschungsmitarbeiter sind Beamte, und ihr Tarifvertrag sieht eine jährliche Sonderzahlung vor. Dies ersetzt den früheren bezahlten Urlaub und Weihnachtsgeld. Sie beträgt je nach Gehaltsband und Erfahrungsstufe zwischen 33 % und 60 % ihres durchschnittlichen Monatsgehalts. Es gibt auch Unterschiede zwischen den alten und neuen Bundesländern.

Zusätzliche Leistungen werden auch an wissenschaftliche Mitarbeiter gezahlt, z.B. wenn sie besonders erfolgreich mit dem Erwerb von Drittmitteln sind. Allerdings sind diese Zusatzzahlungen in einigen Bundesländern nicht so üblich. Lediglich die TV-H-Vereinbarung sieht ein Kindergeld vor – ein Überbleibsel aus dem Bundesbeschäftigtentarif BAT, der nun durch TVoeD und TV-L ersetzt wurde. Aufgrund der aktuellen Schwankungen bei der Gesamtzahl der Schüler, des zunehmenden Mangels an öffentlichen Ausgaben, des steigenden Durchschnittsalters des Lehrpersonals und der neuen Aufgaben, die die Schulen erfüllen müssen, z.B. der Weiterentwicklung von Angeboten für die intramurale Ganztagsbetreuung, haben einige Bundesländer Planungsgruppen eingerichtet, die alternative Konzepte zur Regelung der Lehrerarbeitszeit diskutieren sollen. Mehrere Bundesländer haben inzwischen Sondermodelle für die Arbeitszeit der Lehrer eingeführt (Arbeitszeitkonten, Modell der voraussichtlichen Unterrichtszeiten), die die Arbeitszeit der Lehrer flexibel an die Schwankungen der Schülerzahlen anpassen sollen: Für einige Jahre müssen die Lehrer eine zusätzliche Zeit unterrichten. Zu einem späteren Zeitpunkt wird die Anzahl der Unterrichtszeiten für die gleiche Dauer um einen Zeitraum verkürzt. Der TV-L oder TV-H gilt immer für die Universitäten.


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